Julius’ Blog

Ich, ganz subjektiv.

Dänemark (ESC 2010)

Montag, 8. Februar 2010 – 20:44 Uhr

Dänemark schickt Chanée und Tomas N’Evergreen mit dem Lied In a moment like this nach Oslo.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Ich mag den Beitrag. Das Lied ist eingängig und wird dazu noch gut gesungen. Zu Beginn erinnert es an Every breath you take, später an den Stil der Kanadierin Shania Twain. Wobei, die spräche vermutlich this auch [ðɪs] aus und nicht [ðæs] (›thas‹).

Etwas langweilig finde ich allerdings die Darbietung. Der Leinwandtrick ist witzig, vor allem weil Chanée dabei so aussieht, als ob ihr an der rechten Hand der Daumen fehlte. Aber sonst wirken die beiden emotional sehr distanziert zum Liedinhalt. Sie schauen sich kaum an, laufen etwas lieblos den »Catwalk« entlang und stehen am Ende zu allem Überfluss im Windkanal.

Wenn sie noch etwas an der Performance arbeiten, wird das ganz gut. Eine 2- von mir.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

abgelegt unter Eurovision Song Contest | 4 Reaktionen

Norwegen (ESC 2010)

Sonntag, 7. Februar 2010 – 17:02 Uhr

Für Gastgeber Norwegen tritt Didrik Solli-Tangen mit My heart is yours ›Mein Herz gehört dir‹ beim diesjährigen Eurovision Song Contest an.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Attraktiver Mann. Gute Stimme, wenn auch hier und da noch kleine Schnitzer. Ballade, wie sie im Buche steht.

Es ist eine Mischung aus Il Divo in hübsch und singen könnend, God bless America und One moment in time.

Mit Gastgeberbonus eine glatte 2.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

abgelegt unter Eurovision Song Contest | noch keine Reaktion

Finnland (ESC 2010)

Freitag, 5. Februar 2010 – 20:44 Uhr

Für Finnland geht in diesem Jahr das Duo Kuunkuiskaajat ›Die Mondflüsterinnen‹ mit dem Titel Työlki ellää (dialektal für Työlläkin elää) ›Auch Arbeit kann ernähren‹ an den Start.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Susan Aho (am Akkordeon) und Johanna Virtanen sind Sängerinnen des laut »Nordische Musik« weltweit bekanntesten Folk-Exports Nordeuropas: Värttinä ›Spindel‹. Die Musik der Gruppe speist sich aus der finnisch-karelischen Musiktradition, sie singen ausschließlich im karelischen Dialekt des Finnischen.

Ob nun Finnisch oder karelischer Dialekt: Als Nichtfinnougrist versteht man nichts. Wenn man den verschiedenen Übersetzungen Glauben schenkt, dann verpasst man aber inhaltlich nicht viel. Sinngemäß singen sie im Refrain: ›Auch Arbeit kann ernähren, aber vom Handeln wird man reich.‹ Den Gedanken fortführend ergibt sich ein schönes Haiku:

Auch Arbeit ernährt,
aber Handeln macht uns reich:
Kauft uns’re CD!

Aber zurück zum Lied. Die beiden können ausgesprochen gut singen. Beim Lied selbst bin ich hin- und hergerissen zwischen »Folk, wie fuchtbar!«, »Folk, wie toll!«, »Was haben die beiden geraucht?« und »Das macht nicht nüchtern doppelt so viel Spaß!«. Die Darbietung ist lebendig und passend zum Lied. Lediglich an der Geigerin stört mich irgendwas, ich kann es aber nicht genauer bestimmen. Hoffe jedenfalls, dass sie nicht mit nach Oslo genommen wird.

Von mir gibt’s eine solide 3+ für die beiden Mondflüsterinnen.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

abgelegt unter Eurovision Song Contest | eine Reaktion

Albanien (ESC 2010)

Donnerstag, 4. Februar 2010 – 23:17 Uhr

Albanien schickt Juliana Pasha mit Nuk mundem pa ty ›Ich kann nicht ohne dich sein‹ nach Oslo.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

»Aller guten Dinge sind drei!«, das wird sich die 30-Jährige Juliane gedacht haben, als sie Ende Dezember beim albanischen Vorentscheid zum dritten Mal antrat. Die Jahre zuvor landete sie auf dem dritten bzw. zweiten Platz, in diesem Jahr gelang ihr der Sieg.

Und ich finde, es hat sich gelohnt. Das Lied ist gut, auch wenn der Ohrwurmfaktor höher sein könnte. Die Darbietung scheint ein stimmiges Gesamtpaket: Gesang und Performance passen gut zueinander. Die Sängerin wirkt stark und selbstbewusst.

Konträr zu Stärke und Selbstbewusstsein steht allerdings der Liedtext (deutsche Übersetzung). So singt Juliane: »Du bist der, bei dem alle Wörterbücher der Welt nicht ausreichen, um dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe.« Romantisch, aber meines Erachtens nicht zur Darbietung passend.

Was mich ebenfalls bedenklich stimmt: Im Internet habe ich eine Big-Band-Version gefunden, in der Juliane auf Englisch singt. Günther Oettinger kann zwar schlechter Englisch, aber auch nicht viel schlechter. Zudem lässt die Stimme hier auch Stärke missen…

Die albanischen Version, von der ich hoffe, dass sie präsentiert wird, erhält von mir eine 2. Für die englische gäbe es eine wohlwollende 4-.

Aktualisierung vom 5. Februar:
You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Das Lied wird auf Englisch gesungen und heißt It’s all about you.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

abgelegt unter Eurovision Song Contest | 4 Reaktionen

Danke Freecom!

Donnerstag, 4. Februar 2010 – 21:37 Uhr

Montag letzter Woche beschloss der USB-Hub meiner portablen Festplatte rauszubrechen. Da die Abwicklung über amazon länger dauern würde als direkt über den Hersteller der Festplatte, wandte ich mich an Freecom.

Mein Problem nahm ein freundlicher Herr auf, ich bekam umgehend eine E-Mail mit Zugangsdaten zu einem Onlinesystem, konnte da ausführlich mein Problem schildern und einen Adresszettel ausdrucken, um die Festplatte einzuschicken. Sehr einfach und praktisch, um nicht zu sagen durchdacht!

Die Abwicklung war dann nur eine Frage weniger Tage. Seit Dienstag halte ich meine neue Festplatte in den Händen.

Ich bin davon überzeugt, dass sich die tatsächlichen Servicequalitäten eines Unternehmens dann offenbaren, wenn etwas nicht funktioniert. Mit dem Service von Freecom bin ich ausgesprochen zufrieden. Deshalb werde ich auch zukünftig zu Produkten des Unternehmens greifen.

abgelegt unter Panorama | noch keine Reaktion

Schweiz (ESC 2010)

Mittwoch, 3. Februar 2010 – 16:44 Uhr

Für die Eidgenossen tritt der Sänger Michael von der Heide mit dem selbst geschriebenen französischsprachigen Titel Il pleut de l’or ›Es regnet Gold‹ an.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Wäre ich bei Juror bei DSDS, so müsste ich für Bemerkungen über die Frisur und die Jacke sicherlich viel Geld ins Kraftausdrückeschwein tun.

Doch nicht nur optisch ist der Auftritt des Schweizers ein Lowlight (mal abgesehen von den Backgroundsängerinnen, die sehr telegen sind), sondern auch akustisch. Das Lied ist eine Mischung aus Pop und Chanson. Der gelernten Krankenpfleger von der Heide entdeckte als Au pair in der französischsprachigen Schweiz seine Liebe zu diesem musikalischen Genre, dem ich persönlich alles andere als zugetan bin.

Tatsächlichen Pop, Inhaltlich nicht weniger banal, lieferte der Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2000 in der Kategorie »Chanson/Musik/Lied« bereits 1999 im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest: Bye bye bar. Ich sage mal: Es hat seinen Grund, dass er damals nicht weitergekommen ist.

Ich erwarte nicht, dass die Schweiz mit dem unspektakulären Goldregen über das Semifinale hinauskommt. Bei mir jedenfalls reicht es gerade für eine gute 5.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

abgelegt unter Eurovision Song Contest | 4 Reaktionen

BGH erlaubt Kontrolle von Wasserpreisen, aber nicht von Wassergebühren

Dienstag, 2. Februar 2010 – 13:54 Uhr

Der Bundesgerichtshof erlaubt den Kartellbehörden eine scharfe Kontrolle der Wasserpreise (tagesschau und Spiegel).

Die Kosten werden dadurch nicht wirklich sinken, denn wie Frontal 21 vor zwei Wochen berichtete, kann der Anbieter einfach Gebühren statt Preise erheben. Und schon haben die Kartellbehörden keine Möglichkeiten mehr.

abgelegt unter Politik & Gesellschaft | noch keine Reaktion

Eurovision Song Contest 2010

Dienstag, 2. Februar 2010 – 12:39 Uhr

Am 29. Mai 2010 findet der 55. Eurovision Songcontest in Oslo statt. 39 Länder, drei weniger als im letzten Jahr, kämpfen um die Eurovisionskrone: Andorra, Montenegro und Ungarn fehlt das Geld, in der Tschechischen Republik das Interesse. Im Gegenzug nimmt Georgien, das im letzten Jahr gegen Russland demonstrierten, wieder teil.

Teilnehmer

Note Land Künstler – Titel
2 Norwegen Didrik Solli-Tangen – My heart is yours
2- Dänemark Chanée & Tomas N’Evergreen – In a moment like this
3+ Finnland Kuunkuiskaajat – Työlki ellää
4- Albanien Juliana Pasha – It’s all about you
5 Schweiz Michael von der Heide – Il pleut de l’or
- Armenien
- Aserbaidschan
- Belgien Tom Dice
- B&H Vukašin Brajić – Munja i grom
- Bulgarien Miro
- Deutschland
- Estland
- Frankreich
- Georgien Sopho Nizharadze
- Griechenland
- Irland
- Island Hera Björk – Je ne sais quoi
- Israel Harel Skaat
- Kroatien
- Lettland
- Litauen
- Malta
- EjR M
- Moldawien
- Niederlande Sieneke – Ik ben verliefd, Shalalie
- Polen
- Portugal
- Rumänien
- Russische Föd.
- Schweden
- Serbien
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien
- Türkei maNga
- Ukraine Vasyl Lazarovich
- V. Königreich
- Weißrusland
- Zypern Jon Lilygreen & The Islanders – Life Looks Better In Spring

abgelegt unter Eurovision Song Contest | 4 Reaktionen

Daten oder Rechtsstaatlichkeit

Sonntag, 31. Januar 2010 – 22:34 Uhr

Derzeit wird der Ankauf illegaler Steuersünderdaten erwogen. Für 2,5 Millionen Euro erhält der Fiskus Daten, mit denen er sich Steuereinnahmen in Höhe von 100 Millionen verspricht. Für jeden ausgegebenen Euro würde man 40 verdienen. Doof nur, dass die Herkunft der Daten dubios ist. Kaufte der Staat die Daten, so belohnte er jemanden, der sie wahrscheinlich gestohlen oder herausgeschmuggelt hat.

Die Situation: Datenschutz gegen Steuereinnahmen, Rechtsstaatlichkeit gegen Förderung von Kriminalität. Wie die derzeitige Diskussion zeigt, werden die Interessen unterschiedlich abgewogen.

Ich persönlich favorisiere Rechtsstaatlichkeit, dem widerspricht aber nicht, dass man einen rechtlichen Rahmen schaffen kann. Denn Kronzeugen und V-Leute kann man ja bereits »kaufen«.

abgelegt unter Politik & Gesellschaft | noch keine Reaktion

ist mir doch egal, ist mir doch egal, ist mir …

Samstag, 30. Januar 2010 – 00:21 Uhr

Zugegeben, Kinder zu erziehen ist mitunter eine anstrengende Tätigkeit. Irgendwann glaubt man, am Ende seines Lateins zu sein und kapituliert; nicht selten ging diesem Moment eine lange Geschichte voraus, bei der man dem Kind nicht klar die Grenzen aufgezeigt hat (an die man sich im Übrigen auch selbst halten sollte) und es regelrecht dazu eingeladen hat, einem auf der Nase herumzutanzen.

Eine solche Situation konnte ich heute, auf die S-Bahn wartend, in Adlershof miterleben. Eine Frau, Ende 20, etwa 1,60 m groß, breit wie hoch, »bildungsferner«, tendenziell schlecht gelaunt, ermahnte ihr Kind, Abstand zur Bahnsteigkante zu halten und nicht auf die weiße Linie zu treten. Dumm nur, dass die Lebensgefährtin dieser Frau, ebenfalls missmutig, genau das Verbotene tat. Die ganze Zeit. Und als er Zug einfuhr, übertritt auch die Mutter die weiße Linie. Der Zug stand wohlgemerkt noch nicht, sondern fuhr zügig ein.

In der Bahn sollte sich das Mädchen festhalten. Wie Kinder eben nun so sind, hielt es sich nicht fest und fiel prompt hin. Darauf setzten beiden Frauen an, minutenlang auf das weinende Mädchen einzureden, dass es selbst schuld sei, schließlich habe man ihm doch gesagt, dass es sich festhalten solle. Überflüssig zu sagen, dass sich keine der beiden Frauen festhielt.

Da der Schmerz eher ein Schreck und dadurch schnell vergessen war, hielt sich das Kind wieder nicht fest. Die Mutter befahl ihm, sich festzuhalten, das Kind scherte sich nicht darum. »Naja, dann fällst du eben hin. Ist mir doch egal.« Dieser letzte Satz sollte in den kommenden Minuten so oft zu hören sein, als hätte eine Schallplatte einen Sprung.

Definitiv einen Sprung hatte die Mutterliebe. Denn als liebende Mutter könnte man das eigene Kind freundlich bitten, sich festzuhalten, nicht weil einem danach ist, sondern weil man nicht möchte, dass es hinfällt und sich wehtut. Das vermittelte dem Mädchen: Ich sage das aus Liebe zu dir und aus Sorge um dich. Als Vorbild hielte man sich selbst auch fest. Und man führte keinen I-told-you-so-Tanz auf, wenn das befürchtete Ereignis eintritt.

Ein absolutes No-go ist allerdings, wenn man seinem Kind sagt: »Ist mir doch egal, wenn du hinfällst und dir wehtust.« Dafür hätte ich am liebsten…

abgelegt unter Berlin Berlin | noch keine Reaktion

S-Bahn verspricht zwei weitere Gratismonate

Donnerstag, 28. Januar 2010 – 13:21 Uhr

Die S-Bahn Berlin schnürt ein 70 Millionen Euro schweres Entschädigungspaket (Pressemitteilung). Abo- und Jahreskarteninhaber sowie Studenten fahren dann zwei Monate gratis.

Einen Gratismonat gab es bereits im Dezember 2009. Während die Abo- und Jahreskarteninhaber aber tatsächlich nichts bezahlen mussten, warten die Studenten heute noch auf die Erstattung der 26,42 €. Bald sind es also 79,26 €.

Vermutlich sollte man mal dem Vorstand einen Besuch abstatten und ihm unmissverständlich klarmachen, dass man sein Geld zurückwill. Frau Thatcher war mit einem solchen Vorgehen ja äußerst erfolgreich.

abgelegt unter Berlin Berlin | eine Reaktion

Bildungsasylanten

Mittwoch, 27. Januar 2010 – 19:54 Uhr

Familie Romeike aus Bissingen in Baden-Württemberg hat es geschafft: der Asylantrag in den USA wurde genehmigt. Dort dürfen die christlich-fundamentalistischen Schulverweigerer ihre Kindern nun daheim unterrichten. Welch Rückschritt ins Mittelalter.

Vater Uwe Romeike fühlte sich in Deutschland »politisch verfolgt«. Ich denke, er sollte sich mal mit tatsächlich politisch Verfolgten unterhalten. Dann wird er feststellen, dass er das Schicksal dieser Menschen geradezu sträflich verharmlost, indem er sich und seine Familie als Opfer inszeniert.

Die wahren Opfer an der Geschichte sind die Kinder. Sie erwerben keine soziale Kompetenzen durch gemeinsames Lernen mit Gleichaltrigen. Sie lernen es nicht, in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben. Sie werden in ein eingeengtes, religiös-theologisches Weltbild gezwängt, das es in Europa zuletzt vor Jahrhunderten gab. Dank Säkularisierung, dank Überführung christlicher Weltanschauungen in Denkformen der autonomen Vernunft, haben wir uns Europäer davon befreit. Ich finde es geradezu bedauerlich, dass die Kinder nun im geistigen Mittelalter aufwachsen müssen.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist es eben auch eine Möglichkeit, dass die Eltern ihren Kindern alle Möglichkeiten nehmen.

abgelegt unter Politik & Gesellschaft | noch keine Reaktion

schlechtes Technik-Karma

Montag, 25. Januar 2010 – 21:47 Uhr

Ich bin »begeistert«, denn meine portablen Speichermedien haben sich entschlossen, mir den Start in die Woche zu versüßen.

Am frühen Morgen habe ich festgestellt, dass das Verbindungskabel meiner portablen Festplatte, mit der ich Netbook, Notebook und den heimischen PC synchronisiere, ungewöhnlich flexibel bewegt werden konnte. An die Festplatte selbst ist das Kabel durch eine Mini-USB-Verbindung angeschlossen, die entsprechende Buchse sollte eigentlich fest sein. Wie gesagt: sollte. Morgen werde ich die Damen und Herren von der Freecom-Servicehotline bemühen, hoffe, dass ich die Festplatte in das Unternehmen, das Nähe S Schöneberg sitzt, vorbeibringen kann und die Festplatte ersetzt werden wird. Sie ist ja gerade mal ein halbes Jahr alt.

Da es mir nun wichtig ist, insbesondere meine Uni-Sachen zu speichern, habe ich sie auf meinen Stick gezogen. Hat zweimal nicht funktioniert. Vielleicht hilft eine Formatierung, dachte ich mir. Aber Fehlanzeige, denn auch die brach ohne Vorwarnung zwischendurch ab. Das »freudige« Resultat: Der Stick wird nicht mehr als Stick erkannt. Ein »Lieber Computer, formatiere bitte das USB-Gerät, das ich in dich gesteckt habe, das du zwar erkennst, aber nicht als Stick identifizierst, und mache es zum USB-Stick« gibt es leider nicht. Auch keinen Treiber vom Produzenten selbst.

Der USB-Stick meiner Mutter funktioniert ganz tapfer. Toi toi toi. Aber noch ist ja der Montag nicht vorbei.

abgelegt unter Panorama | eine Reaktion

Du sollst dich nicht erwischen lassen

Samstag, 23. Januar 2010 – 09:50 Uhr

In Athen schimpfen alle über Korruption und Klientelwirtschaft. Die neue Regierung verspricht Änderungen und riskiert damit einen heißen Frühling

Interessanter Seite-3-Artikel aus der gestrigen Berliner Zeitung von Thomas Schmid.

abgelegt unter Panorama | noch keine Reaktion

FDP-Sparbuch oder »was schert mich mein Geschwätz von gestern«

Freitag, 22. Januar 2010 – 22:43 Uhr

Die FDP hat im September das Liberale Sparbuch 2009 veröffentlicht, das im Bundestagswahlkampf eine nicht unwichtige Rolle spielte.

Im Jahr zuvor gab schon mal eine solche Sparliste, die allerdings unter der Großen Koalition nicht auf Gegenliebe stieß. Dazu sagte Guido Westerwelle, unserer heutiger Außenminister, am 14. Februar 2009:

Kein einziger dieser Einsparungsvorschläge – es waren fast 400 – ist überhaupt nur übernommen worden. Geschweige denn, mal diskutiert worden. Das ist eben die Arroganz der Macht. Und wenn die Koalition so groß ist, dann verliert man den Respekt natürlich auch gegenüber dem Wähler, dem Volk und, wie wir leider feststellen müssen, oft genug auch gegenüber der Verfassung.
(Quelle)

Seit 28. Oktober 2009 ist die FDP nun in Regierungsverantwortung. Umgesetzt hat sie, wie folgender Panorama-Beitrag zeigt, aus ihrem Sparbuch noch nichts.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Ach ja. Wie sagte Westerwelle so schön:

Kein einziger dieser Einsparungsvorschläge (…) ist überhaupt nur übernommen worden. Geschweige denn, mal diskutiert worden. Das ist eben die Arroganz der Macht. Und wenn die Koalition so groß ist, dann verliert man den Respekt natürlich auch gegenüber dem Wähler, dem Volk und, wie wir leider feststellen müssen, oft genug auch gegenüber der Verfassung.

abgelegt unter Panorama, Politik & Gesellschaft | 2 Reaktionen

Die große weite Welt

Ich im Internet
Twitter gidoo.org tallinnreiseblog.xtextexte.de

Blogs
Herr Cree Designtagebuch Herr Exit Das Frankreich-Blog Fremdsprachen und Neue Medien Gerrit van Aaken Homo Politicus Hubert Grützenhuber Frau Indica Initiative D21 Frau Jekylla Jochen English Lehrerfreund Frau Mama Herr Markus Oliver Herr Rau - Lehrerzimmer Rete Mirabile Netzpolitik Herr r|ob Herr Spontiv Stefan Niggemeier Thomas V[ee]

Nachrichten
Tagesschau SPIEGEL ONLINE Radio France International France 24 Le Monde heise online

Archiv

07 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
08 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
09 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
10 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Suche

aus der Küche (18)
Berlin Berlin (54)
Eurovision Song Contest (73)
Hautevolee (13)
Insight Julius (32)
Katzencontent (8)
Meta (3)
Musik (10)
Panorama (93)
Politik & Gesellschaft (56)
Sprache (48)
TV & Kino (8)
Uni (11)
Unkategorisiert (575)
Unterwegs (14)
Wahlen & Volksentscheide (10)

WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.