Weißrussland (ESC 2008)
Dienstag, 29. Januar 2008 – 22:51 Uhr
Hasta la vista singt der gebürtige Weißrusse, aber das russischen Pop Idol gewonnen habende Ruslan Ale(k)hno für seine Heimat.
Vermutlich weißrussischer Vorentscheid:
Die vier Lieder, die Weißrussland bisher zum Eurovisin Song Contest geschickt hat, haben alle das Prädikat »love it«. Wer also Aleksandra und Konstantin (mit der lustigen Muschelpanflöte), die einmalig trashige Angelica Agurbash (mit ihren Prince-Charming-Tänzern), Polina Smolova (da geht’s ab… das sie dabei noch singen kann) und Koldun (mit der weißrussischen James-Bond-Musik) noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen!
Hasta la vista, eigentlich ein typischer Schwedenschlager, verdient definitiv kein »love it«.
Das Lied ist öde, hat man schon tausend Mal gehört, davon 999 Mal besser, denn der Sänger vermag überhaupt nicht, auch nur einen Ton zu treffen. Tonlagenwechsel, ganz gefährlich. Zudem scheint er erfolgreicher Absolvent des Kurses »Gelangweilt singen für Fortgeschrittene« zu sein. Wie Oliver trefflich schreibt, fällt Ruslan »weder durch besondere stimmliche noch tänzerische Fähigkeiten auf, macht dies aber durch einen Mangel an Charisma auch nicht wett.«
Und diese Frisur, mir fehlen die Worte. Man will gar nicht hingucken, aber die morbide Faszination fesselt einen. Knusperfaktor befindet sich definitiv nicht mehr im positiven Bereich, sodass es ordentlich Punktabzug gibt.
Summa sumarum reicht dann das auch nur für eine 5- in der Gesamtwertung.
Ich habe überlegt, eine 6 zu vergeben, aber ich muss mir ja noch etwas Spielraum nach unten offenhalten.