S Marx-Engels-Platz
Freitag, 1. Februar 2008 – 09:12 Uhr
Ich habe gerade meinen alten Schulatlas aus Grundschulzeiten aufgeschlagen (Copyright von 1991) und bin auf die ÖPNV-Netzspinne gestoßen.
Viel hat sich seitdem verändert. Sehr viel.
Der S-Bahnhof Hackerscher Markt hieß damals Marx-Engels-Platz. S Greifswalder Straße ist nach dem angrenzenden Ernst-Thälmann-Park benannt. Die U1 fuhr vom Schlesischen Tor über Wittenbergplatz nach Ruhleben, die U2 zwischen Pankow (Vinetastraße) und Mohrenstraße sowie zwischen Wittenbergplatz und Krumme Lanke. Die heutige Station S+U Westhafen hieß Putlitzstraße. Die U8 fuhr noch nicht zwischen Hermannstraße und Wittenau, sondern nur zwischen Paracelsus-Bad und Leinestraße.
An einen S-Bahnring war Anfang der 90er noch gar nicht zu denken. Lediglich das Teilstück zwischen Schönhauser Allee und Treptower Park war in Betrieb. Ebenso fehlten die Äste nach Spandau, Potsdam (nur bis Wannsee), von Priesterweg nach Teltow Stadt sowie der Ast nach Henningsdorf.
Dafür fuhr die S-Bahn noch die Nordkurve bei Ostkreuz (falls irgendwer weiß, wie die richtig hieß, bitte ich um Korrektur!), sprich von Frankfurter Allee über Ostkreuz (Halt nur stadtauswärts, wie heute bei der S9) nach Warschauer Straße.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich nachschlagen wollte.