Julius’ Blog

Ich, ganz subjektiv.

FAQ zur Tempelhof-Abstimmung

Dienstag, 22. April 2008 – 17:04 Uhr

Wann findet die Abstimmung statt?
Die Abstimmung findet am Sonntag, dem 27. April 2008 von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. In der Abstimmungsmitteilung ist das für einen zuständige Abstimmungslokal genannt; alternativ findet man es auch unter wahlen-berlin.de in der Abstimmungslokalsuche.

Verhindert die Abstimmung, dass Tempelhof geschlossen wird?
Nein! Der Flughafen Tempelhof wird, egal wie die Abstimmung ausgeht, geschlossen. Die Initiatoren der Volksabstimmung haben es trotz juristischem Know-how versäumt, mit dem Begehren einen Gesetzesentwurf zu verbinden. Hätten sie dies getan, wäre der Senat rechtlich an das Ergebnis gebunden.

Welche Argumente hat die ICAT gegen die Schließung?
Die Initiatorin der Volksabstimmung, die ICAT Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof e. V., sieht in dem Flughafen Tempelhof einen unschätzbaren Standortvorteil. Auch andere Metropolen leisteten sich innerstädtische Flughäfen. Tempelhof ergänze und entlaste zudem den geplanten Flughafen Berlin-Brandenburg International. Laut ICAT befürwortet der Großteil der Berliner die Offenhaltung. Dass dies dem Senat egal ist, wird als »bedenkliches Demokratieverständis« bezeichnet, überhaupt werde in Berlin »die direkte Demokratie an fast jeder Stelle behindert.«

Worin der Standortvorteil eines innerstädtischen Flughafens genau besteht, wird nicht erläutert. Der Flugbetrieb in Tempelhof fährt jährlich 5 840 000 Verlust ein. Ignoriert wird der Fakt, dass eine Schließung des Flughafens rechtlich notwendig ist (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes), um den Flughafen BBI überhaupt bauen zu dürfen. Dass der Senat sich über das Ergebnis der Volksabstimmung hinwegsetzen kann, ist der schlampigen Vorbereitung seitens der Initiatoren des Volksbegehrens geschuldet und nicht einem angeblich bedenklichen Demokratieverständnis.

Welche Argumente hat der Berliner Senat für die Schließung?
Der Senat weist darauf hin, dass der Flughafen Tempelhof kaum noch genutzt werde, die Passagierzahlen dort seien seit Jahren rückläufig. Die Schließung entlaste die innerstädische Bevölkerung von Lärm, Umweltbelastung und Sicherheitsrisiken. Zudem müssen die Flughäfen Tempelhof und Tegel geschlossen werden, damit der Flughafen Schönefeld ausgebaut werden darf. Die Freifläche und das größte Gebäude der Welt bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: Hotels, Restaurants, Konzertveranstaltungen, Parks und Wohnflächen für etwa 10 000 Menschen sind möglich.

Welche Argumente hat das Abgeordnetenhaus für die Schließung?
Das Abgeordnetenhaus von Berlin unterstreicht die Gefahren von innerstädtischem Flugverkehr und die Belastung für Anwohner durch Kerosin und Lärm. Zudem wird hervorgehoben, dass der Flugbetrieb in Tempelhof die Steuerzahler jährlich 5 840 000 Euro koste. Dass der Flughafen geschlossen werden muss, beschloss ein CDU-geführter Senat mehrfach in den 1990er Jahren. Ein Weiterbetrieb mache die Genehmigung für den neuen Flughafen BBI hinfällig und gefährde Arbeitsplätze. Bevor Tempelhof Flughafen wurde, war es ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet mit einer vielfältigen Nutzung. Diesen Zustand möchte das Abgeordnetenhaus wiederherstellen. Es plant deshalb einen großen Park sowie Sportflächen und unterstützt die Idee eines Informationszentrums Luftfahrt.

Was kostet der Weiterbetrieb?
Würde der Flughafen Tempelhof bis zur Eröffnung des Flughafens BBI im Jahr 2011 weiterbetrieben, so fielen täglich über 16 000 Euro Kosten an, ohne Aufwendungen für den Unterhalt des Gebäudes.

Kann der Flughafen rentabel betrieben werden?
Nur wenn das Passagieraufkommen massiv stiege, wäre der Flughafen rentabel betreibbar. Damit einher ginge jedoch eine stärkere Lärm- und Luftbelastung für die Anwohner. Teile der Flughafensicherheitszone befinden sich zudem im Neuköllner Wohngebiet.

Wird das Flughafengebäude abgerissen?
Flughalle und Hangar stehen unter Denkmalschutz und dürfen daher nicht abgerissen werden. Sie werden nach der Schließung umfunktionalisiert. So soll am Flughafen Tempelhof ein Informationszentrum Luftfahrt eröffnet werden; das Gebäude bietet jedoch ausreichend Platz für weitere Nutzungsmöglichkeiten.

Wie hat Julius abgestimmt?
Ich habe die Forderung nach dem Weiterbetrieb des Flughafens abgelehnt.

Ein Weiterbetrieb des Flughafens erscheint mir aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll und ist auch rechtlich nicht machbar. Mich ärgert es zudem maßlos, dass die Abstimmung seitens der Initiatoren dermaßen schlampig vorbereitet wurde, sodass 2,5 Millionen Euro quasi unnötig aus dem Fenster geworfen werden.

Und wie stimmt ihr ab?

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23 Reaktionen

  1. The Exit

    22. April 2008 – 20:33 Uhr (#2119)

  2. engl @ absurdum » Blog-Archiv » tempelhof

    22. April 2008 – 22:27 Uhr (#2120)

    [...] zum einen ist das alles ein riesiger papierkrieg, um nicht zu sagen papiertiger. wie wunderbar in antwort zwei erkennbar wird. zum anderen hab ich mein kreuzchen längst gemacht. also schluß damit. [...]

  3. Demokratie? « L’Beloong

    23. April 2008 – 10:05 Uhr (#2123)

    [...] Zwar aus aktuellem Anlass, aber ohne darauf weiter eingehen zu [...]

  4. Vee

    23. April 2008 – 10:55 Uhr (#2125)

    Endlich mal jemand, der vernünftig denken kann und nicht sentimental ‘rumjammert! Mir ist nur wichtig, dass die historische Stätte erhalten bleibt, und das ist ja der Fall.
    Deine Begründung für Deine Ablehnung unterstütze ich voll und schließe mich dem Ärger über die Schlamperei im Vorfeld 100 % an!

    Mein Kreuz: abgelehnt.

  5. truetigger

    23. April 2008 – 15:14 Uhr (#2126)

    Der Untertitel des Blogs “Ich. Ganz subjektiv” trifft es – unter dem objektiven Hauch beide Seiten darzustellen (Für und Wider) versteckt sich eine klare Stellungnahme. Ist ja Dein Blog, Julius – aber Deine Argumentation find ich dennoch arg einseitig und damit zu oberflächlich.

    So wird ignoriert, dass die Kosten für die Gebäude-Instandhaltung unabhängig vom Flugbetrieb bleiben, dass ohne Nachnutzungs-Konzept (welches es nicht gibt und bis zum Schliessungs-Termin auch nicht sichtbar ist) ein Verwildern/Verrotten sowohl des Geländes, des denkmalgeschützten Gebäudes als auch eine weitere Abwertung des Wohngebietes droht. Von den Bauverzögerungen des BBI ist nichts zu lesen, vom millionenschweren Ausbau Tegels ebensowenig (was den Kosten-Vorteil relativiert), und die schlampige Vorbereitung ist für mich noch keine Entschuldigung, dass der Senat sich mit “Wir wissen nicht, was wir am Gelände ab November machen WERDEN. Wir wissen, dass BBI nicht wie geplant fertig wird und müssen darum Tegel ausbauen. Wir wissen, dass sofort bei Schliessung die Unterstützung des Bundes wegfällt und damit eine wirtschaftliche Nutzung des riesigen Gebäudes ausgesprochen illusorisch wird [und die Kosten auf Berlin liegen bleiben im Gegensatz zum unrentablen aktuellen Zustand]. Wir sehen an den 170.000 Unterstützerstimmen, dass es überraschend viele Befürworter gibt. ABER ätsch, juristisch kann man uns nichts, darum ziehen wir das jetzt beinhart durch. Ist ja von der CDU beschlossen, wir können nix dafür!” den schwarzen Peter der Demokratieverweigerung so frech von sich weist.

    Keine Frage, die Daseinsberechtigung von THF ist zumindest hinterfragenswert. Und ja, der Flugbetrieb kostet. Doch man kann nicht einfach so tun, als wär das Geld gespart, wenn man nicht mehr fliegt.

    Ganz deutlich: *Ohne Nachnutzungskonzept ist der Schliessungsplan grob fahrlässig.*

  6. Julius

    23. April 2008 – 15:24 Uhr (#2127)

    Dass es kein Nachnutzungskonzept gäbe, ist grober Unfug. Wie dir offensichtlich entgangen ist, hat der Senat bereits Anfang März sein Konzept vorgestellt.

  7. truetigger

    23. April 2008 – 20:36 Uhr (#2128)

    Ich bitte um Verzeihung, dass ich das Wort “Nachnutzungskonzept” nicht deutlich genug von “Tagträumerei” unterschieden hab.

    Natürlich gibt es _Ideen_ für die Nutzung eines grossen Grundstückes in Berlin. Wär ja auch befremdlich, wenn es noch nicht einmal diese gäbe. ABER das vorgestellte Konzept hat mit Planung noch nicht einmal ansatzweise zu tun, es sind simple “was könnte man machen, wenn man plötzlich soviel Grün hätte?”-Gedankenspiele.

    Hier in Graz gibt es praktischen Anschauungs-Unterricht, wie so etwas in der Realität ausschaut: die Reininghausgründe einer ehemaligen Brauerei sollen seit 25 Jahren(!) sinnvoll genutzt werden. Zitat Wikipedia: “Mit dem Tod von Peter Reininghaus sen. im Jahr 1973 und der Gründung der Steirerbrau im Jahr 1977 begannen 25 Jahre, in denen viele Projekte erdacht, aber keine verwirklicht wurden.”

    Das, was der Senat “bereits März” (also gut 6 Monate bevor er ein riesiges Areal ohne konkrete Pläne übernehmen will) vorgelegt hat ist ja nicht einmal mit irgendwem ABGESPROCHEN, von Finanzierungsdetails ganz zu schweigen. Gerade wenn die 5 Mio Euro Betriebskosten ein Grund sind GEGEN den Flughafen zu sein sollten doch die Alarmglocken schrillen, wenn nur wenige Monate vor dem Schaffen vollendeter Tatsachen DERMASSEN dilletantisch von Seiten der Stadtverwaltung jegliche Planung vermieden wird.

    Und nein, die Stillegung kommt _nicht_ überraschend, seit mehr als 10 Jahren redet die Stadt davon. Das Konzept vom März 2008 in all seiner Unverbindlichkeit bestärkt nur meine Befürchtung, dass das Gelände, der Stadtteil und das historische Gebäude genauso verkommen wird wie die Avus-Tribüne.

  8. Julius

    24. April 2008 – 07:41 Uhr (#2129)

    Natürlich hat das Nachnutzungskonzept nichts mit konkreter Planung zu tun, das ergibt sich doch schon aus der Semantik des Wortes.

    Eine konkrete Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt auch überhaupt nicht sinnvoll, denn dafür sind so viele vorbereitende Maßnahmen (etwa Analyse des Bodens hinsichtlich Kontaminationen) vonnöten, die man derzeit im laufenden Flugbetrieb noch nicht durchführen kann.

    Zu deinem Beispiel mit der AVUS-Tribüne: Sicherlich ist das Gebäude denkmalgeschützt und hat schon bessere Zustände gesehen. Zu implizieren, dass hierfür ebenfalls der Senat verantworlich sei, ist jedoch schlichtweg falsch. Das Gebäude gehörte der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die es an einen privaten Investor verkauft hat. »Dieser veröffentlicht im August 2007 seine Pläne, sie komplett zu verglasen, einen Autosalon und ein Restaurant einzurichten. Im Herbst 2008 soll Baubeginn sein, um den Jahreswechsel 2009/2010 die Eröffnung.« (Quelle: BA Bankow Charlottenburg-Wilmersdorf)

  9. Reinhard

    24. April 2008 – 20:18 Uhr (#2134)

    Wer hat denn etwas mit Tempelhof zu tun?
    - Reisende, Mitarbeiter und Anwohner. Deren Interessen sind primär abzuwägen. Indirekt betroffen natürlich auch der Steuerzahler.
    Ich bin sowohl Reisender als auch Anwohner (Friedenau). Die Belästigung durch den Flugbetrieb wiegt deutlich schwerer als der Komfort, statt von Tegel von Tempelhof fliegen zu können.

    Die gezeigte Sentimentalität (“Luftbrücke”) ist völlig fehl am Platz und kann kein Argument für den Weiterbetrieb eines defizitären Unternehmens sein.
    Das Argument des Wirtschaftsstandorts ist weit hergeholt. Wirtschaftliche Entwicklung sieht anders aus als klapprige Maschinen abzufertigen oder zu reparieren.

    Die Kampagne der CDU
    Die CDU versucht verzweifelt, ein Thema zur Profilierung zu finden und auszuschlachten.

    Eigentlicher Grund meiner Ablehnung:
    Die Claims der Plakatierung sind ekelhaft und irrig.
    “Alle Macht dem Volk”. (?) Es geht hier um Vernunft, nicht um Macht.
    “Weltstadt statt Provinz”. Es gibt kaum einen provinzielleren und anachronistischeren Flugplatz als Tempelhof.

  10. Julius

    25. April 2008 – 00:32 Uhr (#2137)

    @Reinhard
    Wobei wir der Fairness halber sagen müssen, dass die Plakate der Flughafengegner nicht minder furchtbar sind: »Ick flieg uff Berlin, aba nich’ von Tempelhof«, »Flughafen für Superreiche? Wir lassen uns nicht auf den Arm nehmen!« und »Ick zahl doch nicht für’n VIP-Flughafen«.

    Da rollen sich all meine Fußnägel auf.

  11. 24stunden.de » Tempelhof und sein Schicksal

    25. April 2008 – 12:37 Uhr (#2140)

    [...] Lesetipp: FAQ zur Tempelhof-Abstimmung [...]

  12. Herr Schwaner

    25. April 2008 – 12:38 Uhr (#2141)

    Danke. Genau danach habe ich gesucht. Super.

  13. Flughafen Berlin-Tempelhof: Letzter Aufruf …

    25. April 2008 – 14:02 Uhr (#2144)

    [...] melden sich zu Wort: Das Hauptstadtblog berichtet eigentlich ständig über das Thema, Julius hat eine FAQ zusammengestellt und Sven befürchtet eine unendliche Geschichte. Und wer wissen [...]

  14. creezy@mac.com

    26. April 2008 – 14:15 Uhr (#2156)

  15. Berlinfreund

    26. April 2008 – 16:23 Uhr (#2158)

    Das in Tempelhof nur kleine Privatmaschinen landen ist falsch. Wir sind jahrelang von Köln und Düsseldorf mit Linienmaschinen nach Tempelhof geflogen (sogar recht günstig). Der Landeanflug und der Flughafen selbst sind jedesmal ein Erlebnis. Ausgestiegen, ab in die U-Bahn und nach nur 3 Haltestellen erreichten wir unser Hotel in der Friedrichstraße. Nach nur 6 Haltestellen ist man am Bahnhof Frierichstraße. Das ist sehr bequem, gerade für Leute, die nur einen Tag in Berlin sein können. Die Tegel und die Schönefeld -Verbindungen in das Zentrum sind ein einzige Qual. In Berlin wurde schon soviel Geschichte nach der Wiedervereinigung zerstört.
    Un 5 Mill. Verlust sind ja wohl ein Witz!
    Werbekampagnen für Berlin kosten ein Vielfaches!

  16. Julius

    26. April 2008 – 16:27 Uhr (#2159)

    @Berlinfreund
    »Das in Tempelhof nur kleine Privatmaschinen landen ist falsch.«
    Ich behaupte nirgendwo, dass in Tempelhof nur kleine Privatmaschinen landeten.

  17. Berlinfreund

    26. April 2008 – 16:34 Uhr (#2160)

    @Julius
    Stimmt natürlich, ich wollte lediglich dokumentieren, daß es kein Rübenacker-Flughafen ist, was ja gern suggeriert wird.

  18. Julius

    26. April 2008 – 16:43 Uhr (#2162)

    @Berlinfreund
    Das stimmt natürlich. Doch es ist natürlich fragwürdig, ob ein Flughafen nur aus Geschichtsträchtigkeit offen gehalten werden muss, wenn er wirtschaftlich jenseits der Rentabilität ist.

    Wie bereits oben aufgezeigt, bleibt ja das Gebäude erhalten.

  19. Berlinfreund

    26. April 2008 – 16:56 Uhr (#2163)

    @Julius
    Geschichtsträchtigkeit halte ich für ein gewichtiges Argument, aber nicht für das Wichtigste. Für Geschäftsreisende ist so ein Cityflughafen sehr wichtig. Kurze (Betonung auf Zeit)Wege sind ein sehr wichtiges Kriterium. Denke auch, daß es für das Prestige von Berlin sehr wichtig ist. Ein großteil der Stars der Berlinale landete Medienwirksam in Tempelhof. Als geschichtsträchtiges und praktisches Eingangstor für Berlin, wäre es töricht auf so ein Geschenk für immer zu verzichten. Die Verluste sind ja nicht wirklich hoch, und mit dem Prestigegewinn nicht afzuwiegen.

  20. Verlogene Tempelhofritter | TimmBlog

    26. April 2008 – 23:24 Uhr (#2166)

    [...] diesem Zusammenhang sind die FAQ zur Tempelhof-Abstimmung sehr [...]

  21. Morgenstund hat Gold im Mund « Julius’ Blog

    27. April 2008 – 05:32 Uhr (#2167)

    [...] Wichtige Fragen zum Volksentscheid habe ich in einer FAQ zusammengestellt. Die Internetangebote der Befürworter und Gegner informieren ebenfalls. [...]

  22. Ja gut, aber … » Eine Farce …

    27. April 2008 – 11:57 Uhr (#2169)

    [...] meine die Volksabstimmung über den Flughafen Tempelhof. Bei Julius gibt es FAQ zur Tempelhof-Abstimmung. Hier heißt es u.a.: Verhindert die Abstimmung, dass Tempelhof geschlossen wird? Nein! Der [...]

  23. Manniac

    30. April 2008 – 06:29 Uhr (#2197)

    Mir hat Tempelhof nie was gebracht, mich aber auch nie gestört, obwohl ich nur 1,5km davon wegwohnte. Ich weiss nicht, ob ich mich am Volksbegehren überhaupt beteiligt hätte, wäre ich in B gewesen.
    aber eines weiss ich: Wenn es auch nur einen einzigen für mich sinnvollen Flug von dort ausgegeben hätte, wäre ich wohl egoistisch für seinen Weiterbetrieb gewesen. Aber so… Das wichtigste ist aber eh, dass die Gebäude erhalten bleiben. So what? Weg mit dem Flugbetrieb dort.

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