deplatziert
Montag, 19. Mai 2008 – 19:10 Uhr
In Büros gibt es ja die lustigesten Sprüche an den Pinnwänden. Meist bekräftigen sie den Arbeitenden in der Haltung, dass der eigene Chef ein Vollidiot ist, dass er die Angestellten ausbeutet und dass eigentlich jeder Tag auf Arbeit ein vergeudeter Tag ist.
Letztens las ich:
So lange mein Chef so tut,
als ob er mich gerecht bezahlen würde,
so lange tu ich so,
als ob ich arbeiten würde.
Okay, ich habe schon bedeutend Schlimmeres gelesen. Allerdings hing das auch nicht in den Stuben des Bürgeramtes, wo ein reger Kundenverkehr herrscht. Da ist es doch eher deplatziert, wie ich finde. Mal schauen, wie das der Leiter des Bürgeramtes sieht.
Dazu fällt mir dieser “Spruch” ein:
“Als ich heute zur Arbeit eilte, begegnete mir Jesus und er sprach: “Mein Sohn, wohin gehst Du?” und ich antwortete: “Ich gehe zur Arbeit, mein Herr.” Da leuchtete das Antlitz des Herrn und er fragte mich bei welcher Firma ich denn beschäftigt sei. Als ich ihm den Namen meiner Firma sagte, verfinsterte sich sein Antlitz, schwarze Gewitterwolken zogen am Himmel auf, und es blitzte und donnerte, so daß ich Angst im Herzen verspürte und vor dem Herrn zu Boden sank. Doch der Herr sprach: “Fürchte Dich nicht, denn Du bist ohne Schuld.” Er legte seine Hand auf mein Haupt und fragte: “Sag mein Sohn, welches Entgelt erhälst Du für deine schwere Arbeit von deinem Arbeitsherrn?” Als Jesus die Höhe meines Gehalts erfuhr, setzte er sich zu mir und wir weinten bittere Tränen!”