Shutdown-Day-Rückblick
Sonntag, 1. Juni 2008 – 17:34 Uhr
Was macht man so, wenn man 48 Stunden nicht online ist?
- Große Aufregung: Eine Wellensittich ist uns zugeflogen.
- Die Juni-Ausgabe von brand eins ist sehr empfehlenswert. Aber das ist brand eins ja immer. Schwerpunkt in diesem Monat ist das Thema Wettbewerb. Spannend fand ich die Artikel über BASF, die eher kooperieren als konkurrieren, über ein soziales Experiment in einem namibischen Dorf, wo jeder ein bedignungsloses Grundeinkommen erhält sowie über die Schweiz, wo alle Gemeinden im Steuerwettbewerb stehen. Auch der Einblick in das Geheimnis von amazon (es ist Geduld) ist sehr lesenswert.
- Ich hab ferngesehen (Outdooraktivitäten sind ja bei dem Wetter eher unangenehm): Einen Ausschnitt aus Der Teufel trägt Prada (kannte ich schon) sowie Contact (da kannte ich interessanterweise schon das Ende) und Die Hand an der Wiege (sehr sehenswert) in Gänze gesehen.
- Ich hab mal wieder angefangen, meinen Grundwortschatz Französisch aufzumöbeln.
- 50 Seiten für meine Bachelorarbeit gelesen. Nicht wirklich viel, aber bei der Hitze hat man nicht so wirklich Lust auf mehr.
- Herausgefunden, dass vernissage im Französischen nicht nur ›Eröffnung einer Ausstellung‹ bezeichnet, sondern auch das Substantiv zu vernir ›lackieren, firnissen‹ und vernisser ›glasieren‹ ist.
- Außerdem: Statt prendre une photo kann man auch faire une photo (beides: ›ein Foto machen‹) sagen. Zumindest laut Petit Robert, auch wenn das die Dozenten gar nicht gerne hören.
So, nun werde ich mich an die 42 ungelesenen Posts machen, die in meinem Feedreader auf mich warten…