Dresden-Impressionen
Sonntag, 29. Juni 2008 – 23:22 Uhr
Dresden – die Stadt der Baugruben. Stadt der Häuser, die gebaut werden, obwohl niemand weiß, wozu, deshalb werden sie später auch wieder abgerissen. Sonst aber auch Stadt sehr schöner Architektur.
Alt und neu kombiniert, hier ein altes Filmtheater direkt am Dresdner Hauptbahnhof:

Die Frauenkirche, weltberühmt. Da finden ja so viel Aktivitäten drin statt, dass sie an diesem Wochenende für sage und schreibe eine Stunde für Publikum geöffnet war.

Daher kann ich mir kein wirkliches Urteil über sie erlauben, aber von außen fand ich sie jetzt recht unspektakulär.
Auch sehr schön: Ein sehr schmales Bürgerhaus. Zu meinem Erstaunen werden solche Häuser auch heute wieder aufgebaut. Erstaunen deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man da in höhere Stockwerke kommt.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass links des Hauses und direkt hinter dem Haus eine Baugrube war…
Wie gesagt, es gibt viel schöne Architektur. Es gibt aber auch den Kulturpalast, der immerhin mit einem der hübschen, wenn auch farbenunfrohen DDR-Wandmosaiken aufwarten konnte:

Eine rundum schöne Reise mit sehr netten Gastgebern. Lediglich die Rückreise war etwas belastend, aber dafür kann ja Dresden nichts.
Bei Dresden muss ich immer an meine Mutter denken, die in der Pause der Vorstellung kopfüber die Treppe der Semperoper hinabstürzte, es sich aber trotz gebrochenen Armes nicht nehmen liess, den finalen Akt zu Ende zu sehen.
Und ich muss dringend auch mal nach Dresden, das steht fest!