Ich war im Fernsehen!
Montag, 4. August 2008 – 15:17 Uhr
Zum Auftakt der Nordtour gab es eine äußert entspannte Hinfahrt an die Elbmetropole; der ICE war unglaublich menschenleer. Ganz im Gegensatz zum Hamburger Hauptbahnhof. Oder gar zum Hafen.
Dorthin, genauer gesagt an die Landungsbrücken, ging es zum Brunchen mit Frau Jekylla und Herrn Markus ins Elbwerk, danach auf einen (zwei oder auch drei) Drink(s) an den Strand Pauli.
Während die Fußballbegeisterten weiter zu einem Spiel des favorisierten Vereins zogen, zogen wir unsere endlos schweren Koffer die schier endlosen Landungsbrücken zum endlos anderen Ende. Nicht zu vergessen: Der Hafen war alles andere als menschenleer.
Am Humburger Hamburger Cruise Center angekommen ging es nach kleinen organisatorischen Problemen (ich stand zum Beispiel nur auf der Besucher- statt auf der Passagierliste, meine Schere wurde eingezogen, obwohl ich sie mit aufs letzte Schiff nehmen durfte; zur Krönung erhielt ich statt einer weißen Ich-darf-auch-in-den-Crewbereich-Karte, wie beim letzten Mal, nur eine schnöde Passagierkarte) auf das Schiff.
Die AIDAaura ging 2003 in Betrieb, sieht von der Farbgebung aber so aus, als stammte Schiff aus den 70ern. Es ist deutlich kleiner als die AIDAbella, aber dadurch auch etwas intimer.
Das Auslaufen war dank der Cruise Days äußerst spektakulär. Wie zu einer Parade versammelten sich ein Dreimaster, die Deutschland und die AIDAaura, begleitet von sehr vielen kleinen Schiffen. Unter anderem eines vom NDR, das die Kamera genau auf uns hielt. Habt ihr mich gesehen?
Falls ihr eingeschaltet habt, habt ihr sicherlich die vielen Feuerwerke gesehen, die den Himmel erleuchteter haben. Und natürlich die künstlerischen Lichtinstallationen, die einige Hafenbereiche, Kräne, Schiffe und Häuser blau erstrahlen ließen:

Humburger Cruise Center! Was es alles gibt