Julius’ Blog

Ich, ganz subjektiv.

Isländischer Pferdecontent

Sonntag, 17. August 2008 – 12:41 Uhr

Im Vordergrund zwei isländische Pferde, im Hintergrund der Langjökull-Gletscher. Ebenfalls isländisch.

Alle AIDAaura-Nordtour-Beiträge.

abgelegt unter Unkategorisiert
vorheriger Beitrag:
nachfolgender Beitrag:

12 Reaktionen

  1. Martin sagt:

    Entschuldigung, wenn ich hier meinen Kommentar aufdränge. Aber da ich Island bisher aus unerfindlichen Gründen interessant fand, eine Frage, auch angesichts der imposanten Bilder. Wirkt das Land nun irgendwie anders, mythisch, ruft es echt empfundene Assoziationen zu Geschichten hervor, die man einmal gelesen hat.

    Weiter eine gute Reise.

  2. Julius sagt:

    Hallo Martin!

    Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Dafür ist ja ein Blog unter anderem da, dass man miteinander kommuniziert.

    Also: Wirkt Island anders? Da stellt sich mir zuerst die Frage nach dem Vergleichsmaßstab. Es ist auf jeden Fall anders als all das, was ich bisher gesehen habe. Dies liegt insbesondere an den Folgen der Plattentektonik. Zwar war ich ich schon auf dem Vesuv, aber eine ganze Insel aus Vulkangestein wirkt sich ganz klar auf Flora und Fauna aus. Auch dass es auf einer Fläche, die etwa Bayern und Baden-Württemberg zusammen entspricht, nur 300 000 Menschen gibt, von denen zwei Drittel im Großraum Reykjavík leben, macht vieles anders. Es ist alles viel großräumiger und menschenleerer, die Natur ist viel ursprünglicher als es etwa in Deutschland der Fall ist.

    Ob Island mythisch ist? Nun ja, da es tatsächlich existiert, kann es kein Mythos sein. Falls du mystisch meintest: Wir hatten die drei Tage in Island ausgesprochen gutes Wetter. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele Orte, allen vorran Dimmuborgir, an denen wir waren, bei Nieselwetter oder Nebel mystisch wirken könnten.

    Zu deiner letzten Teilfrage kann ich nichts sagen, da ich keine Geschichten zu Island gelesen habe. Ich halte es aber für gut möglich, da es zum Beispiel Wiesen gab, die mich stark an das Auenland aus »Herr der Ringe« erinnert haben.

  3. el mamo sagt:

    @martin
    Ich hab Island als völlig anders als z.B. Europa empfunden, das Gefühl, dass man in eine ganz andere Welt reist (muss bei Afrika ja ähnlich sein). Es gibt Orte, da hätte man gut die Mondlandung drehen können, dann die gigantischen Gletscher, viele Stunden Fahrt durch menschenleere Lavalandschaft, unwirklich. Dann wieder Schafe und Pferde auf grünen Ebenen, Berge, Krater, heiße Quellen, Wasserfälle … ein Naturwunder folgt dem nächsten. Alles recht unberührt und teils unerschlossen (kaum Absperrungen, keine Kioske, keine Eintrittsgelder). Andererseits geschichtsträchtig, haben sich doch im Nationalpark Pingvellier die Stammesoberhäupter getroffen und z.B. Recht gesprochen. Mich hat das Land sehr beeindruckt, die Hauptstadt selbst und die Leute weniger.

  4. Martin sagt:

    Danke für die Antworten. Ich fand beides hilfreich, meine Vermutung ging ja tatsächlich in die Richtung, daß das Land stellenweise unwirklich wirken könnte, archetypisch von mir aus und insofern eben mythisch (ich gehöre zu denen, die mythisch und mystisch eher trenen, ich gebe aber zu, daß das inzwischen häufig synonym gebraucht wird – wenn diese Bemerkung jetzt etwas altklug klingt, ist nicht beabsichtig, ich bin zwar schon etwas älter, aber klug vermutlich eher weniger). Mir ist das beispielsweise mit den Klippen von Moher in Irland so ergangen, da hatte man das Gefühl, wenn da jetzt eine bestimmte Sagengestalt um die Ecke kommt, wäre es das natürlichste von der Welt. Aber ich will nicht weiter langweilen, also nochmals besten Dank und einen guten Sonntagabend.

  5. r|ob sagt:

    Wie kann das sein? Pferdecontent und Frau J. gibt keinen Pieps von sich? Haaaaallllo!? …

  6. Jekylla sagt:

    Hier ist sie, frisch vom Ross entsprungen und ist begeistert! Extra für mich Pony-Content, wie lieb!

    Diese kleinen Islandpferde sind schneller als sie aussehen, wollte ich mal anmerken. Und äusserst knuffig. Sind Sie denn auch mal näher ran da?

  7. Julius sagt:

    Näher ran ging leider nicht, denn das Foto ist aus dem an den grasenden Tieren vorbeifahrenden Bus geschossen worden.

  8. Jekylla sagt:

    Sollten Sie mal zufällig in meiner Landeshauptstadt vorbeikommen irgendwann, wird Ihnen Nähe nicht erspart bleiben ;-)

  9. Julius sagt:

    Avec plaisir (wenn ich nicht gerade aufs Pferd steigen muss).

  10. Jekylla sagt:

    Keine Sorge, den Part übernimmt Herr r|ob *hrhrh

  11. r|ob sagt:

    Ich werde das Pferd nicht quälen, Frau J. …

  12. Julius sagt:

    Herr r|ob, Sie haben wahrlich ein Herz für Tiere.

diesen Beitrag kommentieren

Die Angabe eines Namens ist erforderlich (geben Sie ggf. anonym ein), E-Mail-Adresse (wird weder veröffentlicht noch weitergegeben) und Website sind fakultative Angaben. Beachten Sie bitte den Datenschutzhinweis!





Archiv

07 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
08 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
09 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
10 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Suche

aus der Küche (18)
Berlin Berlin (60)
Eurovision Song Contest (164)
Hautevolee (13)
Insight Julius (33)
Katzencontent (9)
Meta (3)
Musik (11)
Panorama (118)
Politik & Gesellschaft (70)
Sprache (55)
TV & Kino (13)
Uni (16)
Unkategorisiert (531)
Unterwegs (17)
Wahlen & Volksentscheide (10)

WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.