Isländischer Pferdecontent
Sonntag, 17. August 2008 – 12:41 Uhr

Im Vordergrund zwei isländische Pferde, im Hintergrund der Langjökull-Gletscher. Ebenfalls isländisch.
Ich, ganz subjektiv.
Sonntag, 17. August 2008 – 12:41 Uhr

Im Vordergrund zwei isländische Pferde, im Hintergrund der Langjökull-Gletscher. Ebenfalls isländisch.
@martin
Ich hab Island als völlig anders als z.B. Europa empfunden, das Gefühl, dass man in eine ganz andere Welt reist (muss bei Afrika ja ähnlich sein). Es gibt Orte, da hätte man gut die Mondlandung drehen können, dann die gigantischen Gletscher, viele Stunden Fahrt durch menschenleere Lavalandschaft, unwirklich. Dann wieder Schafe und Pferde auf grünen Ebenen, Berge, Krater, heiße Quellen, Wasserfälle … ein Naturwunder folgt dem nächsten. Alles recht unberührt und teils unerschlossen (kaum Absperrungen, keine Kioske, keine Eintrittsgelder). Andererseits geschichtsträchtig, haben sich doch im Nationalpark Pingvellier die Stammesoberhäupter getroffen und z.B. Recht gesprochen. Mich hat das Land sehr beeindruckt, die Hauptstadt selbst und die Leute weniger.
Danke für die Antworten. Ich fand beides hilfreich, meine Vermutung ging ja tatsächlich in die Richtung, daß das Land stellenweise unwirklich wirken könnte, archetypisch von mir aus und insofern eben mythisch (ich gehöre zu denen, die mythisch und mystisch eher trenen, ich gebe aber zu, daß das inzwischen häufig synonym gebraucht wird – wenn diese Bemerkung jetzt etwas altklug klingt, ist nicht beabsichtig, ich bin zwar schon etwas älter, aber klug vermutlich eher weniger). Mir ist das beispielsweise mit den Klippen von Moher in Irland so ergangen, da hatte man das Gefühl, wenn da jetzt eine bestimmte Sagengestalt um die Ecke kommt, wäre es das natürlichste von der Welt. Aber ich will nicht weiter langweilen, also nochmals besten Dank und einen guten Sonntagabend.
Wie kann das sein? Pferdecontent und Frau J. gibt keinen Pieps von sich? Haaaaallllo!? …
Hier ist sie, frisch vom Ross entsprungen und ist begeistert! Extra für mich Pony-Content, wie lieb!
Diese kleinen Islandpferde sind schneller als sie aussehen, wollte ich mal anmerken. Und äusserst knuffig. Sind Sie denn auch mal näher ran da?
Sollten Sie mal zufällig in meiner Landeshauptstadt vorbeikommen irgendwann, wird Ihnen Nähe nicht erspart bleiben
Keine Sorge, den Part übernimmt Herr r|ob *hrhrh
Ich werde das Pferd nicht quälen, Frau J. …
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Entschuldigung, wenn ich hier meinen Kommentar aufdränge. Aber da ich Island bisher aus unerfindlichen Gründen interessant fand, eine Frage, auch angesichts der imposanten Bilder. Wirkt das Land nun irgendwie anders, mythisch, ruft es echt empfundene Assoziationen zu Geschichten hervor, die man einmal gelesen hat.
Weiter eine gute Reise.