sonst könnte ja jeder kommen
Samstag, 21. März 2009 – 09:01 Uhr
Die Berliner Verkehrsbetriebe hat der Buskampagne, die mit atheistischen Sprüchen an Bussen wie in London werben wollte, eine Abfuhr erteilt. Es wird befürchtet, dass sonst jeder kommen werde, wie etwa die Nichtkirche Scientology. Deshalb sei religiöse und weltanschauliche Werbung nicht gestattet.
So gut, so nachvollziehbar. Wenn da nicht zwei pikante Details wären: Jahrelang durften Freikirchen mit Bibelbotschaften in der U-Bahn werben. Anfang des Jahres durfte sogar die Befürworter des religiös motivierten Volksbegehrens Pro Reli in U-Bahnen auf Unterschriftenfang gehen.
Ich finde das ziemlich skandalös.