Hygiene über Hygiene
Mittwoch, 9. September 2009 – 22:38 Uhr
Eine Reise in die USA und nach Kanada setzt völlig neue Hygienemaßstäbe. So darf beispielsweise ein Teil der Lebensmittel in den Buffetrestaurants nur noch individuell abgepackt angeboten werden. Meine Kellog’s Choco (die mit dem braunen Bär im blauen Overall) gibt es neuerdings nicht mehr in einer großen Schüssel, sondern in einer Kellog’s-Portionspackung.
Gesetzliche Auflagen in den USA verpflichten die Reederei, auf das etwaige gesundheitliche Risiko beim Verzehr von rohem oder halbgegartem Fleisch, Fisch und Eierspeisen hinzuweisen. Zu meiner Überraschung haben die Teller, die Tee- sowie die Kaffeetassen noch nicht den Hinweis »Caution: hot!«
Worauf man ebenfalls beständig hinweist: In Kanada und den USA ist die Ein- oder Ausfuhr von Lebensmitteln strikt und bei Strafe verboten – das gilt ausnahmslos für offene wie für verpackte Speisen jeder Art. Ich bin ja mal gespannt, wie viele selbst geschmierte und heimlich eingepackte Brötchen sowie wie viele Mandarinen bei der Einreise in New York am Samstag die Grenzbeamten beim Filzen der Passagiere und ihrer Taschen finden werden.