Julius’ Blog

Ich, ganz subjektiv.

Albanien (ESC 2010)

Donnerstag, 4. Februar 2010 – 23:17 Uhr

Albanien schickt Juliana Pasha mit Nuk mundem pa ty ›Ich kann nicht ohne dich sein‹ nach Oslo.

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»Aller guten Dinge sind drei!«, das wird sich die 30-Jährige Juliane gedacht haben, als sie Ende Dezember beim albanischen Vorentscheid zum dritten Mal antrat. Die Jahre zuvor landete sie auf dem dritten bzw. zweiten Platz, in diesem Jahr gelang ihr der Sieg.

Und ich finde, es hat sich gelohnt. Das Lied ist gut, auch wenn der Ohrwurmfaktor höher sein könnte. Die Darbietung scheint ein stimmiges Gesamtpaket: Gesang und Performance passen gut zueinander. Die Sängerin wirkt stark und selbstbewusst.

Konträr zu Stärke und Selbstbewusstsein steht allerdings der Liedtext (deutsche Übersetzung). So singt Juliane: »Du bist der, bei dem alle Wörterbücher der Welt nicht ausreichen, um dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe.« Romantisch, aber meines Erachtens nicht zur Darbietung passend.

Was mich ebenfalls bedenklich stimmt: Im Internet habe ich eine Big-Band-Version gefunden, in der Juliane auf Englisch singt. Günther Oettinger kann zwar schlechter Englisch, aber auch nicht viel schlechter. Zudem lässt die Stimme hier auch Stärke missen…

Die albanischen Version, von der ich hoffe, dass sie präsentiert wird, erhält von mir eine 2. Für die englische gäbe es eine wohlwollende 4-.

Aktualisierung vom 5. Februar:
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Das Lied wird auf Englisch gesungen und heißt It’s all about you.

Alle Lieder des diesjährigen Eurovision Song Contests.

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5 Reaktionen

  1. r|ob

    4. Februar 2010 – 23:32 Uhr (#10867)

    Die albanische Patricia Kaas – und klingt auch irgendwie französisch… manchmal…

  2. francoise

    4. Februar 2010 – 23:50 Uhr (#10868)

    Shqipëria!
    mir hat’s auch gut gefallen…

  3. Julia

    5. Februar 2010 – 12:02 Uhr (#10876)

    Was mich ein wenig irritiert: ich sehe die Streicher, höre sie aber nicht…

    Da sitzt ein ganzes Orchester an Streichern und die fideln und fideln und fideln – aber man hört davon absolut rein gar nichts. Das, was dort klingt, hört sich doch eher nach Synthesizer an. Schade.

    Von mir gibts für diesen Fake eine glatte 5-!

  4. Julius

    5. Februar 2010 – 13:27 Uhr (#10879)

    Ich finde es nicht tragisch, dass die Musik aus der Konserve kommt, schließlich ist es auf internationaler Ebene nicht anders. Aber du hast Recht: Es ist albern, Streicher einzusetzen, wenn sie gar nicht im Lied vorkommen.

  5. lene

    18. Februar 2010 – 10:56 Uhr (#11059)

    Die bringt sicher Schwung in den Laden. Wenn ihre vorhergehende Startnummer so nen langsamen Raunzer bringt, hat sie tolle Chancen.

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